Spaghetti aglio olio e scampi

Genossen im il sole in Hamburg.

Zwei Handvoll Schnecken

Und in diesem Jahr hat der 7-jährige glatt zwei Handvoll Schnecken »gerettet«.

YouTube komfortabel konsumieren

Natürlich kann man seine bevorzugten YouTube-Kanäle über die offizielle App oder Webseite konsumieren. Freude bereitet das aber allein schon wegen der nervtötenden Werbung nicht. Abgesehen davon droht dort immer die Gefahr, mit nur einen Klick auf den »aufregenden« Titel eines anderen Videos in einer YouTube-Zeitverbrennungsschleife gefangen zu werden. Und mal ehrlich, komfortabel ist es schon dreimal nicht.

Etwas angenehmer ist es da schon eher, YouTube-Channels - befreit von der lästigen Werbung - direkt über RSS zu konsumieren.

Noch mehr Komfort ermöglicht der Service Podsync. Auf Knopfdruck lässt sich aus jedem beliebigen YouTube-Kanal ein Podcast erstellen, der anschließend im Podcast-Player der eigenen Wahl - sofern dieser die Wiedergabe von Videos unterstützt - abonniert werden kann. Einmal abonniert, sind neue Videos zukünftig automatisch Offline une befreit von Werbung verfügbar. Bereits gesehene Videos werden als solche gekennzeichnet und die jeweilige Wiedergabeposition wird auch gespeichert. Mehr Komfort geht nicht.

Wer seinen Medienkonsum wie ich zu 100% aus RSS-Feeds und Podcasts bedient, sollte jetzt feuchte Augen haben.

Empfehlenswerte YouTube-Kanäle

Wenn wir schon dabei sind, kann ich an dieser Stelle auch gleich die von mir am meisten geschätzten YouTube-Kanäle aufzählen. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen noch etwas Spannendes dabei.

You had one job!

Liebe für die Ohren (2018)

Nils Frahm in diesem Jahr mal wieder abgeliefert. Sein Album »All Melody« ist die perfekte Symbiose aus klassischen Elementen und moderner elektronischer Musik. Oder wie der NDR es beschreibt:

Nils Frahm zieht uns auf »All Melody« durch goldene Chorpassagen und schattige Kammermusikinstallationen in seine typischen grazilen Klavierminiaturen. Und schließlich geht es auch, man merkt es erst kaum, in wuchtigere Gebäude, Beats drücken von unten, elektronische Clubmusik, die gibt es ja auch noch. Gerade dieses Reisen durch kontrastierende Stimmungen gibt »All Melody« manchmal fast etwas Symphonisches.

Dieses Album habe ich dieses Jahr unzählbar oft hoch und runter gehört. Für mich ist es das Album des Jahres. Abgesehen davon gab es dieses Jahr noch zwei Neuentdeckungen aus heimischen Gefilden, die mich schwer beeindruckt haben.

»Ich« - das Album der Münchner Brassband Moop Mama - ist die perfekte Kreuzung aus Blasmusik und Rap mit Texten zum Nachdenken. Ein extrem eingängiger Sound, zu dem man sich einfach bewegen muss. Reinhören und das Album abfeiern!

Und zum Anderen hat Fynn Kliemann überraschenderweise offenbart, das er offensichtlich nicht nur unkonventionell mauern, sondern auch noch ausgesprochen gute Musik produzieren kann. Sein Album »Nie« war der Überraschungserfolg des Jahres - ich glaube auch für ihn. Wer diesen außergewöhnlichen Typen etwas näher kennenlernen will, sollte sich dieses Gespräch mit ihm anhören. Direkt danach das Album in Dauerschleife!