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Vegane Kichererbsen-Bowl

Bild ohne Beschreibung In irgeiner Zeitschrift Im medpex-Kundenmagazin sind wir über das Rezept dieser veganen Bowl gestolpert. Und nachdem unsere marokkanische Minze im Garten schon wieder grüne Blätter zeigt, habe ich sie einfach mal gemacht. Man war das lecker! Und damit dieses Rezept niemals verloren geht, schreibe ich es einfach mal ins Blog.

Zutaten für 2 Portionen

  • 1 große Süßkartoffel
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 250g Kichererbsen
  • 100g Erbsenschoten
  • 30g Cashewkerne
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 EL heller Balsamicoessig
  • 1 TL Tahini
  • 1 TL heller Sesam
  • Saft von einer ½ frischen Zitrone
  • eine Handvoll frische Minzeblätter
  • etwas frische Kresse
  • Salz
  • Piment

Zubereitung

  • Die Süßkartoffeln schälen, in mundgerechte Würfel schneiden und in etwas Olivenöl von allen Seiten goldgelb anrösten. Anschließend auf einem Stück Küchenrolle abtropfen lassen und etwas salzen.
  • Die Hälfte der Kichererbsen mit 2 EL Wasser, 2 EL Olivenöl, Tahini und dem Zitronensaft in eine Schüssel geben. Alles mit einem Pürierstab zu Hummus verarbeiten.
  • Die Erbsenschoten waschen und anschließend in feine Streifen schneiden.
  • Die restlichen Kichererbsen mit den Erbsenschoten, den Süßkartoffeln, dem Balsamicoessig, etwas Salz, Piment und 3 EL Olivenöl vermischen.
  • Die Frühlingszwiebel waschen und anschließend in feine Streifen schneiden.
  • Die Cashewkerne in einer Pfanne leicht anrösten.
  • Den Hummus in einen tiefen Teller geben und alle anderen Zutaten dazu anrichten. Am Ende mit frischen Minzeblättern, Kresse und Sesam bestreuen.

Dazu gab es frisch gebackenes Weißbrot. Was für ein Genuss!

Brotbackkunst

Bild ohne Beschreibung Mein Lieblingsbäcker hat in diesem Jahr sein Geschäft an einen Nachfolger verkauft und seitdem kann ich das Brot nicht mehr essen. Es schmeckt schlicht und ergreifend einfach nicht mehr. Wie angekündigt, habe ich also jetzt angefangen selbst Brot zu backen. Und auch wenn ich ausschließlich mit Hefeteig backe, kann sich das Ergebnis sehen lassen und wird von allen sehr gelobt.

Am meisten kommt in diesem Haushalt ein klassisches Weißbrot oder - mein Favorit - das Dinkel-Leinsamen-Brot an, für das ich hier mal kurz das Rezept dokumentiere.

Zutaten

  • 500g Dinkelmehl (am besten Vollkorn oder Type 1050)
  • 350g Wasser
  • 75g Leinsamen
  • 8g frische Hefe (oder 2,6g Trockenhefe)
  • 10g Salz

Zubereitung

  • Die Leinsamen mit kochendem Wasser übergießen und für 30 Minuten darin ziehen lassen. Danach in ein Sieb geben und so gut wie möglich abtropfen lassen. Man kann die Leinsamen mit einem Löffel auch ein paar Minuten umrühren, damit die Flüssigkeit besser ablaufen kann.
  • Mehl und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Hefe im Wasser auflösen und gemeinsam mit den Leinsamen in die Schüssel geben. Alles mit einem Kochlöffel gut durchrühren bis der Teig eine homogene Konsistenz hat. Den Teig anschließend zugedeckt für 2 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen.
  • Jetzt wird der Teig in der Schüssel gedehnt und gefaltet. Dabei nimmt man eine Seite vom Teig und schlägt sie einfach über die andere. Das wird ein paar mal wiederholt. Anschließend den Teig wieder zudecken und eine weitere Stunde ruhen lassen. Dieses Video zeigt wie man weiche Teige wie diesen mit Hilfe von Wasser falten kann. Für feste Teige - wie etwa Weißbrote - geht man so vor.
  • Den Brotteig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und dann abermals dehnen und falten. Den Teig danach zu einem Laib formen und ein bemehltes Gärkörbchen geben. Den Teig nun noch einmal für 30 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen und einen gusseisernen Topf in den Ofen stellen.
  • Das Brot auf ein Blatt Backpapier stürzen und zusammen mit dem Backpapier in den heißen Topf geben. Der gusseiserne Topf kommt mit geschlossenem Deckel für 30 Minuten in den Ofen.
  • Den Topf aus dem Ofen nehmen, das Backpapier entfernen und den Topf anschließend ohne Deckel noch einmal für 20 Minuten bei 220°C in den Ofen stellen - um eine schöne Kruste zu erzeugen.
  • Klopftest nicht vergessen und dann guten Appetit!

Bolognese-Sauce zum Reinlegen

Bild ohne Beschreibung Bolognese-Sauce ist das Rezept, das ich über viele Jahre immer weiter optimiert habe. Wenn ich mich an die Frühzeit meiner Bolognese-Karriere zurück erinnere, war da im Grunde nichts außer Hackfleisch und jede Menge Ketchup. Allein beim Gedanken daran schüttelt es mich noch immer.

Über viele Jahre hinweg ist dann dieses mittlerweile sehr bewährte Rezept entstanden. Ein langer Weg mit einem Ergebnis, nach dem sich regelmäßig alle die Finger lecken. Egal ob die Sauce auf Spaghetti oder als Lasagne serviert wird.

Ein gut gemeinter Ratschlag vorab: Eine gute Bolognese-Sauce braucht Zeit. Das Minimum ist eine Kochzeit von 2-3 Stunden. Wer weniger Zeit hat, sollte besser etwas anderes Kochen.

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Zutaten

  • 500g Hackfleisch
  • 200ml trockener Rotwein
  • 1 Liter Rinderbrühe
  • 4 reife Tomaten (alternativ eine Dose gehackte Tomaten)
  • 2 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 5 Zehen Knoblauch
  • ¼ Knollensellerie
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Oregano (gerebelt)
  • 1 EL Thymian (gerebelt)
  • 1 EL Majoran (gerebelt)
  • eine Handvoll Basilikum
  • Olivenöl
  • Pfeffer & Salz

Zubereitung

  • Nach dem das Gemüse geputzt ist, die Karotten, Zwiebeln, Sellerie und Tomaten in kleine Würfel schneiden.
  • Die Rinderbrühe zum mit den Gewürzen und den geschnittenen Tomaten in einem großen Topf zum Kochen bringen.
  • Das Hackfleisch in etwas Olivenöl scharf anbraten, dabei zerkleinern und anschließend Salzen und Pfeffern.
  • Das Hackfleisch zur Brühe geben.
  • Das restliche Gemüse in etwas Olivenöl anschwitzen. Das Tomatenmark dazugeben und etwas anrösten. Alles mit Rotwein ablöschen und in die Brühe geben.
  • Die Sauce aufkochen lassen und anschließend die Temperatur reduzieren.
  • Die Sauce mindestens 2-3 Stunden auf kleinster Stufe vor sich hinköcheln lassen. Dabei immer wieder mal umrühren.
  • Zum Ende der Kochzeit die Sauce noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken. Wenn die Bolognese-Sauce zwischenzeitlich zu sehr eingedickt ist, mit etwas Nudelwasser verdünnen. Und Nein, zum Verdünnen kann man nichts anderes verwenden!

Die angegebene Menge reicht für mindestens 6 Personen. Reste können sehr gut am nächsten Tag noch einmal aufgekocht oder zu Nudelauflauf verarbeitet werden.

Rosinenschnecken

Bild ohne Beschreibung Bild ohne Beschreibung Ich bin in diesem Haushalt schon einige Jahre für die Zubereitung von Pizza zuständig. Dabei ist es mit dem richtigen Rezept quasi ein Selbstläufer, der selbst unter Zeitdruck gelingt.

Gewurmt hat mich an dieser Pizzasache bisher jedoch immer, das ich keine Verwendung für die restliche Hefe hatte. Alles was auch nur ansatzweise lecker klang, war entweder wahnsinnig aufwendig oder aufgrund mangelnder Zutaten nicht realisierbar.

Bei Chefkoch bin ich nun über dieses Rezept für Rosinenschnecken gestolpert, das ich minimal an den entscheidenden Stellen gepimpt habe. Alles was man für dieses Rezept benötigt, findet sich sogar in einem völlig abgebrannten Haushalt.

Zutaten für den Teig

  • 500 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 250 ml Milch
  • ½ Würfel Hefe
  • 25 g Zucker
  • 1 TL Salz

Zutaten für die Füllung

  • 50 g Rum-Rosinen
  • 50 g Zucker
  • 2 TL Zimt

Zubereitung

  • Die Butter schmelzen, in die lauwarme Milch geben und etwas verrühren.
  • Die Hefe in die lauwarme Flüssigkeit bröckeln. Das Ganze anschließend mit 25 g Zucker bestreuen und solange stehen lassen, bis Blasen aufsteigen.
  • Die Flüssigkeit in die Mehl-Salz-Mischung geben und den Teig mindestens 5 Minuten gut verkneten.
  • Den Hefeteig anschließend zugedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen. Wer den Teig länger ruhen lässt, braucht später die fertigen Rosinenschnecken vor dem Backen nicht mehr so lange Ruhen zu lassen.
  • Währenddessen 50 g Zucker mit dem Zimt und den Rum-Rosinen vermischen.
  • Den Teig nach der Ruhezeit zu einer etwa ½ cm dicken, möglichst rechteckigen Teigplatte ausrollen. Zum Ausrollen auf keinen Fall Mehl verwenden. Wenn der Teig gelungen ist, wird er nicht auf der Arbeitsplatte kleben bleiben.
  • Den ausgerollten Teig etwas mit Wasser bestreichen und die Zucker-Rosinen-Mischung auf dem Teig verteilen.
  • Die Teigplatte von einer Seite (ruhig etwas fester) aufrollen und anschließend in 1-2 cm breite Scheiben schneiden.
  • Die Scheiben mit gebührendem Abstand auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen.
  • Das Blech an einem warmen Ort 20-30 Minuten stehen lassen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 200°C in 15-20 Minuten goldbraun backen.
  • Zwei Esslöffel Aprikosenmarmelade erwärmen und die Rosinenschnecken direkt nach dem Backen mit der Marmelade bestreichen.
  • Die Goldstücke etwas auskühlen lassen und am besten noch frisch genießen.

In Rosinenschnecken gehören übrigens ausschließlich Rum-Rosinen. Wer etwas anderes behauptet, hat keinen Geschmack. Hat man keine Rum-Rosinen zur Hand, ist die einzig erlaubte Modifikation ein geraspelter Apfel.

Familienpizza

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In diesem Haushalt liebt ausnahmslos jedes Familienmitglied Pizza, weshalb ich einigermaßen viel Zeit darauf verwendet habe, ein einfaches und dennoch schmackhaftes Rezept zu finden, das immer gelingt.

Die im Rezept angegebene Menge reicht normalerweise für 2 große Bleche dünn ausgerollter Pizza. Wir teilen den Teig aber immer in 4 Teile und frieren 2 fertig gebackene Pizzaböden ein, die wir, wenn es mal schnell gehen muss, einfach nur noch belegen müssen und somit in 10 Minuten ein fertiges Essen haben.

Zutaten für den Teig

  • 500 g Weizenmehl
  • 15 g Salz
  • 3 g Hefe
  • 100 ml warmes Wasser
  • 200 ml kaltes Wasser
  • Eine Prise Zucker
  • 1 EL Olivenöl

Zutaten für die Sauce

  • 250 ml passierte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • Frischer Basilikum (falls vorhanden)
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  • Das Mehl und das Salz in einer Schüssel vermischen.
  • Die Hefe mit der Prise Zucker in 100 Milliliter warmen Wasser auflösen.
  • Anschließend 200 Milliliter kaltes Wasser dazu geben und gut verrühren.
  • Die Hefe-Wassermischung in die Schüssel geben und alles mindestens 10 Minuten per Hand zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  • Zum Abschluss einen Esslöffel Olivenöl über den Teig geben und in den Teig einarbeiten.
  • Der Teig in der Schüssel mit einem nassen Küchentuch bedecken und bei Raumtemperatur mindestens 12 idealerweise 24 Stunden ruhig stehen lassen.
  • Am nächsten Tag zuerst einmal den Ofen einschalten und bei Ober- und Unterhitze auf maximaler Temperatur gut vorheizen.
  • Für die Sauce die passierten Tomaten zusammen mit dem Olivenöl, dem gerebelten Oregano sowie Pfeffer und Salz in einen kleinen Topf geben, kurz aufkochen und abschmecken.
  • Den Teig in 4 gleich große Hälften aufteilen. Jede Hälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz dünn ausrollen.
  • Den ausgerollten Pizzaboden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (alternativ kann man das Blech auch einfach mit Mehl bestäuben).
  • Den Teig nun gleichmäßig - nicht zu dick - mit der Tomatensauce bestreichen.
  • Den Ofen nun auf 250 Grad bei Ober- und Unterhitze runterdrehen, den Boden dann auf der mittleren Schiene im Backofen etwa zehn Minuten backen.
  • Nach dem ersten Backvorgang die Pizza aus dem Ofen entnehmen und die Pizza nach Wunsch belegen. Bei uns gibt es meistens ein Blech Salamipizza und ein Blech Tomate-Mozarella mit frischen Basilikum. Nach dem Belegen die Pizza auf der untersten Schiene 5 bis 7 Minuten fertig backen.

Hefe-Reste werden bei uns übrigens in der Regel zu Rosinenschnecken vearbeitet.