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Alles strahlt

Mittlerweile werden fast alle Lampen in unserem Haushalt mit stromsparenden LED betrieben. Die Umstellung ging an den meisten Stellen schnell und unkompliziert, da wir fast überall Lampen mit GU10-Sockeln einsetzen für die es auch entsprechende LED-Spots gibt. Nur im Wohn- und Esszimmer haben wir die bestehenden Seilsysteme nicht auf LED umgestellt, sondern stattdessen auf neue Lampen gesetzt.

Im Badezimmer haben wir beispielsweise 50W Halogen-Spots durch 4W LED-Spots (2700 Kelvin = warmweiß) getauscht. Die LED-Spots entsprechen eigentlich 35W Halogen-Spots, haben allerdings deutlich mehr Lumen was zu einer wesentlich stärkeren Ausleuchtung führt. Der Stromverbrauch der LED-Spots ist dabei gleichzeitig mehr als zwölfmal geringer.

Das sich eine solche Umstellung schon im zweiten Jahr rechnet und auf 10 Jahre gesehen sogar zu einer Ersparnis von einigen hundert Euro führt, sieht man an diesem Rechenbeispiel für 7 Spots.

Wirtschaftlich ist die Umstellung am Ende jedoch nur, wenn man ausschließlich defekte Spots austauscht oder die Restbestände mit Lampen aufbraucht die selten in Gebrauch sind.

Krippenbastelei

Vor einigen Jahren habe ich eine Fix-Fertig-Krippe für knapp 50 Euro in der Bucht erstanden. Ich habe keine Ahnung wieso, aber das Ding hat von Anfang an gerochen als wäre es komplett durchgefault. Und vermutlich war sie es sogar. Bereits im letzten Jahr hat das Töchterchen rebelliert und wollte die Krippe aus dem Wohnzimmer verbannt wissen. Und da Weihnachten schon wieder vor der Tür steht, bestand dringender Handlungsbedarf.

Die Entscheidung “make or buy” war schnell getroffen. 100 Euro und mehr für ein simples Holzhäuschen war ich einfach nicht bereit auszugeben. Darüber hinaus hat es mich schon länger in den Fingern gejuckt, mal wieder die Säge zu schwingen.

So habe ich also die letzten Tage an einer neuen Weihnachtskrippe gesägt, gehämmert und geklebt. Wichtig war mir dabei vor allem, der Nachbildung eines Stalles so nahe wie möglich zu kommen. Der Fortschritt des Projektes war allabendlich auf Twitter zu begutachten (Tag 1, Tag 2 und Tag 3).

Die Materialkosten für das Holz und Moos belaufen sich auf knapp 40 Euro. Wenn ich eine alte Obstkiste zur Hand hat gehabt hätte, wären die Materialkosten noch einmal deutlich niedriger ausgefallen. Die Batteriekammer für die Steuerung der Lichter sowie die Figuren habe ich aus der alten Krippe gehämmert, bevor ich diese entsorgt habe. Das Lagerfeuer besteht aus einem abgeschnittenen Fruchtzwerg-Becher.

Insgesamt ein Bastelprojekt das mir sehr viel Spaß gemacht hat. Das Endergebnis gefällt der Familie und die Kinder rümpfen endlich nicht mehr die Nase wenn die Krippe eingeschaltet wird.

Wahlgezwitscher

Meine Hochrechnungen zu den Wahlen im September konnten unterschiedlicher kaum ausfallen. Mein Tweet zur Landtagswahl in Bayern erreichte insgesamt über 200 Retweets und stattliche 150 gelbe Sternchen.

Mit meinem Tweet zur Bundestagswahl lag ich zwar deutlich näher am tatsächlichen Endergebnis, war aber mit insgesamt knapp 15 Retweets und 2 Favoriten nicht ansatzweise so erfolgreich.

Die Motive waren übrigens nicht geplant, sondern sind spontan beim Spielen mit den Kids “aufgetaucht”.

Der leckerste Rhabarberkuchen der Welt

Ich liebe Rhabarberkuchen. Leider bin ich mit dieser Leidenschaft in meiner Familie allein, weshalb es diese Leckerei in unserem Haushalt noch nie gegeben hat. Beim Einkauf auf dem Bauernhof konnte ich mich aber nicht mehr zurückhalten und habe mir einfach ein paar Stiele eingepackt. Zu Hause angekommen, habe ich dann bemerkt, das mir noch ein Rhabarberkuchenrezept für mein Glück fehlt. Das Internet leistet für solche Notwendigkeiten ja ganz gute Dienste. Diese Basis habe ich nur minimal modifiziert, und herausgekommen ist das beste Rhabarberkuchenrezept der Welt.

Zutaten

Für den Teig:

  • 125g Mehl
  • 125g Zucker
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 150ml Sahne
  • 1 Packung Vanillinzucker
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz (braucht es nicht zwingend)

Für die Füllung:

  • 650g Rhabarber

Für den Belag:

  • 100g Zucker
  • 75g Butter
  • 50g Mandeln in Blättchen
  • 50ml Sahne
  • 1 EL Honig

Zubereitung

Je nach Alter der Rhabarberstiele diese gegebenenfalls vor der Verarbeitung schälen und anschließend in ca. 1cm starke Stücke schneiden. Ich empfehle den Rhabarber gut 1 Stunde vorher zu zuckern.

Für den Teig wird das Ei mit Zucker und Vanillinzucker aufgeschlagen. Wenn die Masse eine cremige Konsistenz hat, wird die Sahne untergerührt. Das Mehl mit den Mandeln und dem Backpulver mischen und kurz unterrühren. Den Teig in eine gefettete Springform geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C 5 Minuten vorbacken.

Die gezuckerten Rhabarberstückchen vor der Weiterverarbeitung in einem Sieb abtropfen lassen. Anschließend auf dem vorgebackenen Boden verteilen und weitere 10-12 Minuten weiterbacken.

Für die Bienenstichdecke wird die Butter zusammen mit dem Honig zerlassen. Anschließend den Zucker darin karamellisieren. Nicht zu dunkel, sonst wird die Masse bitter. Danach die Sahne sowie die Mandelblättchen unterrühren und die Masse auf dem Rhabarber verteilen. Alles noch einmal für 10-15 Minuten in den Ofen.

Auskühlen lassen und genießen.